10. Juni, 2010

Die „schottischte“ aller Städte. (Eyemouth – Edinburgh)

Das malerische Eyemouth verlassen wir nach einem gemütlichen Frühstück erst gegen 8:30 Uhr. Bis Edinburgh sind es nur noch 45 sm. Es wird ein sonniger, wunderschöner Segeltag. Wir segeln in Sichtweite der Küste mit achterlichem Wind gen Norden.

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Die Küste ist überwiegend steil. An den Felsen nisten jede Menge Seevögel. Zu nennen sind besonders Basstölpel, Möwen, Eissturmvögel, Papageientaucher. Die Basstölpel haben übrigens ihren Namen vom s.g. Bass Rock. Wir segeln in unmittelbarer Nähe des Felsens vorbei. Der liegt übrigens weithin sichtbar in der Einfahrt zum Firth of Forth nach Edinburgh. Auf der Naturschutzinsel brüten ca. 40.000 Vogelpaare. Der Felsen erscheint weiß – und das ist natürlich kein Schnee ;-) )  . Vor uns schwimmen viele Seevögel, die sowohl tauchen als auch sich aus beträchtlicher Höhe pfeilschnell ins Wasser stürzen. Dazwischen schauen immer wieder neugierige Robben aus dem Wasser und beobachten uns. Natur pur!

Das Wetter wird schlechter – es beginnt zu regnen. Es soll in den kommenden drei Tagen so bleiben. Wir legen einen Ruhetag in Edinburgh ein. Die Stadt ist die Hauptstadt Schottlands im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland. Zu den markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Edinburgh Castle, der Palace of Holyroodhouse, die National Gallery of Scotland, die National Museums of Scotland, die Princess Street sowie die Royal Mile. Alle diese touristischen Highlights haben wir erlaufen. Außerdem waren auch alle Geschäfte in der Innenstadt sonntags geöffnet.  Am Abend sind unsere Füße platt und die Jacken durchnässt. Es ist halt schottischer Sommer…..

Der Gästesteiger in der Marina ist übrigens vergleichsweise klein. Toilettenanlage und Duschen sind nur von 9 – 19 Uhr geöffnet. Das ist nervig! Aber, wie schon häufig erlebt, ein netter und guter Service im Pub des Segelclub……

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