12. Juni, 2008

London – quirlige Stadt an der Themse und Rücksturz nach Enkhuisen/NL

London zieht die Menschen an wie ein Magnet und wie das Licht die Mücken. Wir können uns dem Zauber dieser doch teuersten Stadt Europas auch nicht entziehen. In nur zweieinhalb Tagen können wir natürlich nur einen oberflächlichen Eindruck gewinnen. Was hat uns am meisten beeindruckt…? Es fallen Begriffe wie:

  • Vielseitigkeit der Architektur bezüglich Neuem und Altem
  • Die hervorragen Lage des Hafens mitten in der Millionenmetropole
  • Das Kaufhaus Harrods – Luxus hautnah erlebbar gemacht
  • Sauberkeit der Stadt
  • Das London Eye (Riesenrad 135 m hoch) und die beeindruckende Aussicht über die Stadt
  • Die Unterschiedlichkeit der Stadtteile
  • Die Pubs, die wir nicht besucht haben….

Aber auch die Anonymität der der Menschen unter den vielen Menschen fällt auf. Jeder geht seinen Weg ohne andere zu beachten. In der U-Bahn geht es zu, wie in einem Ameisenhaufen und und und…….

Nah ja, lest im Internet nach oder kauf Euch Reiseliteratur. Jedenfalls fahrt hin und macht Euch selbst ein Bild!!!!

Wir jedenfalls haben unserer Bilder der Impressionen am Montag Abend einpackt und den Diesel angeworfen. 200 sm stehen vor uns. Wir wollen in einem Rutsch aus der Themse auslaufen und nach Nordosten in Richtung Ijmuiden/NL segeln. Wir lassen die Tower Bridge in der untergehende Sonne hinter uns. Das ablaufende Hochwasser und der Themsestrom spülen uns zügig aus der Stadt. Bald sind die mondänen Bauten der Innenstadt Industrieansiedlungen gewichen. Als wie in den Morgenstunden das Flußdelta erreichen, sind die Häuser am Ufer zu Lichterketten und Punkten geschrumpft. Wir halten uns an das nördliche Fahrwasser. Das Tiedengebiet ist von laufend ändernden Sandanspülungen durchzogen. Untiefen hier und da. Der Tiedenstrom versetzt das Boot tüchtig. Dank moderner Navigation und aktuellstem Kartenmaterial ist das jedoch kein Problem. Leider weht der Wind schwach und uns genau entgegen. Also keine guten Vorraussetzungen zum Segeln – wir dieseln also ;-) )!

Die Überfahrt über die Nordsee verläuft unspektakulär. Der Takt unseres Wachplanes an Bord gibt uns unseren Schlafrhythmus vor. Nach rd. 34 Stunden erreichen wir in den Morgenstunden den Yachthafen von Iymuiden. Freude und Entspannung macht sich breit. Wir trinken noch ein, zwei, drei Kannen Bier…und hauen uns bis mittags auf Ohr…….

Selbstverständlich wollten wir nicht nur nach Hause sondern auch das EM Fußballspiel Deutschend gegen Kroatien sehen. Also geht es morgens um 7 Uhr wir auf den Noordzeekanal Richtung Amsterdam. Wir erreichen den Zielhafen Enkhuisen pünklich zum Beginn des Spiels. Na ja, so wirklich hat sich das nicht gelohnt – Deutschland verliert 2 zu 1! Aber der Weg ist das Ziel, so what!!!!

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