30. Mai, 2006
Sechs Bewohner, eine Kirche und fünf Segler
Nach nunmehr fünf Tagen erreichen wir die in dem Naturreservat Froan gelegene kleine Insel Sauöya. Hier lebt Tommy Rodal mit seiner Familie (6 Personen). Schnell kommen wir mit ihm ins Gespräch. Er ist nicht nur Landwirt, Fremdenführer, Naturschützer und Inhaber einer kleinen Pension, sondern auch Küster einer typisch norwegischen Holzkirche. (Countrymusic) Daneben betreibt er noch einen kleinen Krämerladen und führt Managementseminare durch. Also ein echter “Aussteiger” , der auch norwegische Countrymusic macht (www.froan.no). Für Menschen, die ausspannen und die Natur genießen wollen, ist das Inselchen genau die richtige Adresse. Wir segeln weiter nach Süden, denn der Weg ist unser Ziel. Er führt uns nach nun ca. 330 sm in den bereits südlich von Trondheim gelegen kleinen Naturhafen Mjösund. Wir legen bei leichtem Regen um 24 Uhr an – in der Dämmerung. Die Toilettenanlagen sind neu. Wir gehen sofort duschen – herrlich. Danach sitzen wir gemütlich bei Eintopf unter unserer Petroleumlampe zusammen. Zwei Flaschen Rotwein runden den Tag ab und bringen die nötige Bettschwere. Das nächste Etappenziel ist das 70 sm entfernte Bud.
