30. März 2013

Frohe Ostern – alle warten auf die besseres Wetter und die Segelsaison

Der Winter ist für alle Menschen in diesem Jahr (gefühlt) sehr lang. Wir alle warten auf wärmende Sonnenstrahlen und natürlich darauf, unsere Segelboote wieder auf dem Stausee zu sehen.

An den kommenden Samstagen wird wieder an den Booten gearbeitet. Wir treffen uns ab 10:30 Uhr an der Halle bei Bauer Hubert.

Viele Hände – schnelles Ende!

Wir sehen uns! :-)

29. Oktober 2012

…ein letzter “Törn” auf unserem Heimatrevier

Das Jahr neigt sich – so auch die Segelsaison – dem Ende entgegen. Am gestrigen Sonntag, 28.10., war der letzte offizielle Segeltag auf dem Stausee. Wir waren bei sonnigem, wenn auch sehr kühlem Herbstwetter, wieder am Steg und auf dem See. Es wurde in diesem Jahr von unseren Mitgliedern wieder viel gesegelt – nicht nur auf dem Halterner See sondern auch in Holland, der Ost- und Nordsee sowie der Irischen See.

auf dem Halterner Stausee

10. September 2012

Wir baden im Stausee

Dieter und Thomas nutzen die letzten Sommertage zu einem schönen Segelmorgen mit anschließendem Bad im Stausee.

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10. August 2012

An der britischen Südwestküste zwischen Wales und Cornwall

Wir haben Irland verlassen.  Von Kilmore Quay nach Milfordhaven sind es rd. 85 sm. Die Irische See zeigte sich von ihrer ruhigen Seite, allerdings regnete es über mehrere Stunden.  Unsere Segelbekleidung wurde auf eine harte Probe gestellt. Es war wie dauerduschen.

Milfordhaven, am nördlichen Ende der Bristol Bay gelegen, ist der größte Hafen von Wales. Ein Naturhafen mit 20 m Wassertiefe bestens geeignet für Hochsee taugliche Supertanker, die längs unseres Weges festgemacht hatten. Die Marina ist geschleust und modern. Neue Bebauung mit Shops und Lokalen geben dem Yachthafen ein maritimes Flair im sonst eher nüchternen Industriehafen mit nahe liegender Chemieindustrie à la Gelsenkirchen Scholven.

Uns zieht es weiter nach Süden. Genauer gesagt exakt Kurs 180 Grad auf die andere Seite der Bristol Bay, rd. 62 sm. Insgesamt eine abwechslungsreiche Überfahrt. Kaum Wind, ruhige See und immer wieder Schulen von Tümmlern, die sich neugierig unserem Boot nähern. Es scheint, als wetteifern sie miteinander, unter dem Boot hindurch zu tauchen. Sie sind zum Greifen nahe. Mit den Flossenschlägen Spritzen sie uns zum Teil naß. Manchmal springen sie im Dreierverband zirkusreif aus dem Wasser. Wir klatschen Beifall! Ein tolles Erlebnis.

Gegend Abend wird es diesig und schließlich nebelig. Die Luft ist warm und schwül. Mit GPS und Taschenlampe tasten wir uns durch das schmale und für uns unbekannte Fahrwasser nach Padstow. Ankerlieger liegen mitten in der Fahrrinne – nicht ungefährlich! Von der See sind es noch rund 3 sm bis zum Hafen von Padstow. Der Hafenmeister erwartet uns und weist uns mit der Taschenlampe ein. Um 23 Uhr trinken wir unseren wohlverdienten Anleger in einem schnuckeligen kleine Hafen umgeben von alten englischen Häuschen mit Pubs und Lokalen.

10. August 2012

Von Howth über Arklow bis Kilmore Quay entlang der irischen Ostküste

Howth liegt nördlich an der Bucht von Dublin, Irlands Hauptstadt. Der Ort verfügt über eine große Marina, die auch gleichzeitig Stützpunkt für maritime Trainingsgruppen ist. 

 Der Hafen ist ein guter Ausgangspunkt, um von hieraus die Landeshauptstadt zu besuchen. Der Green DART,  eine Regionalverkehrsbahn, verbindet das Umland mit der Stadt. Auch wir haben die kostengünstige Verbindung genutzt und uns einen halben Tag Dublins Innenstadt angesehen. Insgesamt eine quirlige Stadt mit auffallend vielen jungen Menschen. 

Ca. 50 sm weiter südlich liegt der kleine Küstenort Arklow.  Wie in vielen anderen Küstenorten ist auch hier die Mündung des Avoka River zu einem kleinen Hafen ausgebaut. Der Hafen ist daher nicht geschleust. Die Tide sorgt für ein ständiges Auf und Nieder verbunden mit entsprechender Strömung. In sehr guter Erinnerung verbleibt uns sicherlich der örtliche Pub mit seinen vorzüglichen und frischen Fischgerichten.

Kilmore Quay, an der Südostecke Irlands gelegen, war der letzte Hafen, den wir auf unserem Törn entlang Irlands Ostküste angesteuert haben. Er ist Fischereistandort und gleichzeitig Yachthafen. Bei unserem Einlaufen in das Hafenbecken wurden wir direkt von einer neugierigen Robbe begrüßt. Sie hatte den Kopf mit den riesigen dunklen Knopfaugen aus dem Wasser gereckt.

Der Ort ist wirklich überschaubar. Man kann ihn in zügigen Schritten in 30 Minuten umrunden. 
Wahrscheinlich lebt der Ort  auch von Ausflugsgästen, die am Wochenende an die Küste kommen. Wer Fish and Chips mag, dem können wir den Take Away Shop am Hafen empfehlen. Die Portionen sind riesig – der Fisch ist frisch! Allerdings ist Vorbestellung oder Schlangestehen angesagt…..

Ein kleines Motorproblem, dass trotz Wochenende und Feiertag durch einen kompetenten Volvo Spezialisten behoben wurde, hatte uns einen längeren Aufenthalt als geplant beschert. 

Am nächsten Abend um 20 Uhr hieß es Klarmachen zum Nachttörn zurück nach England.