Howth liegt nördlich an der Bucht von Dublin, Irlands Hauptstadt. Der Ort verfügt über eine große Marina, die auch gleichzeitig Stützpunkt für maritime Trainingsgruppen ist.
Der Hafen ist ein guter Ausgangspunkt, um von hieraus die Landeshauptstadt zu besuchen. Der Green DART, eine Regionalverkehrsbahn, verbindet das Umland mit der Stadt. Auch wir haben die kostengünstige Verbindung genutzt und uns einen halben Tag Dublins Innenstadt angesehen. Insgesamt eine quirlige Stadt mit auffallend vielen jungen Menschen.
Ca. 50 sm weiter südlich liegt der kleine Küstenort Arklow. Wie in vielen anderen Küstenorten ist auch hier die Mündung des Avoka River zu einem kleinen Hafen ausgebaut. Der Hafen ist daher nicht geschleust. Die Tide sorgt für ein ständiges Auf und Nieder verbunden mit entsprechender Strömung. In sehr guter Erinnerung verbleibt uns sicherlich der örtliche Pub mit seinen vorzüglichen und frischen Fischgerichten.
Kilmore Quay, an der Südostecke Irlands gelegen, war der letzte Hafen, den wir auf unserem Törn entlang Irlands Ostküste angesteuert haben. Er ist Fischereistandort und gleichzeitig Yachthafen. Bei unserem Einlaufen in das Hafenbecken wurden wir direkt von einer neugierigen Robbe begrüßt. Sie hatte den Kopf mit den riesigen dunklen Knopfaugen aus dem Wasser gereckt.
Der Ort ist wirklich überschaubar. Man kann ihn in zügigen Schritten in 30 Minuten umrunden.
Wahrscheinlich lebt der Ort auch von Ausflugsgästen, die am Wochenende an die Küste kommen. Wer Fish and Chips mag, dem können wir den Take Away Shop am Hafen empfehlen. Die Portionen sind riesig – der Fisch ist frisch! Allerdings ist Vorbestellung oder Schlangestehen angesagt…..
Ein kleines Motorproblem, dass trotz Wochenende und Feiertag durch einen kompetenten Volvo Spezialisten behoben wurde, hatte uns einen längeren Aufenthalt als geplant beschert.
Am nächsten Abend um 20 Uhr hieß es Klarmachen zum Nachttörn zurück nach England.